von Wesna

Ein Werk entsteht….oder kreativ gegen den Lockdownblues (Gutenberg)

Heute gebe ich Dir mal einen Einblick in die Entstehung eines meiner Werke. Die Skizzen ( wie hier auf Aquarellpapier) entstehen intuitiv und spontan. Wenn ich in der richtigen Stimmung bin ( Flow), entstehen bis zu 20 kleine Werke, von denen einige eigentlich schon gerahmt werden können. Die, die mir am besten gefallen übertrage ich gerne auf ein großes Format. Dieses Bild habe ich zum Jahreswechsel gemalt.

Hier bin ich schon mittendrin  nach meiner Vorlage zu malen, ich übernehme nur das Wesentliche der Skizze, sonst geht die Spontanität verloren.  Meistens male ich stehend vor meiner Atelierwand, ich hänge die Leinwand einfach auf. 

Auf der Staffelei ist es in dieser Größe zu schwer und wackelt. Oft aber lege ich es auf meinen großen Ateliertisch, wo ich es nach Belieben drehen kann. Dabei höre ich zur Zeit gerne Hörbücher über meine Deezer App.

   Zwischendurch oder vielmehr mittendrin, lasse ich es stehen.. wie einen Gedanken den man über Nacht ruhen lässt. Dann fange ich meistens schon ein oder zwei weitere an und schaue, welchen Impuls das erste Bild mir eingibt. Hier hatte ich das Gefühl, dass es mehr “ Inhalt” braucht… weitere Linien, Formen und Farben. Aber auch da bin ich nicht verbissen am Werk, sondern versuche spontan zu bleiben.

Letztendlich habe ich noch viele Schichten Farbe aufgetragen, entschieden, dass es gedreht werden sollte und bin jetzt richtig happy mit dem fertigen Bild. Es strahlt Lebensfreude aus! Leuchtende Farben gegen den Trübsinn des Winters, denn Lichtmangel und Lockdown brauchen ein Gegengewicht. Ich hoffe, diese kleine   “Malreise” hat Dir gefallen,

liebe Grüße aus dem Atelier, 

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